Gesundheit Österreich GmbH – Nationales Zentrum Frühe Hilfen
Ziele
Ziel der regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerke ist es, Familien in belastenden Situationen in der Lebensphase der frühen Kindheit bedarfsgerecht zu unterstützen. Die regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerke bauen auf bereits verfügbaren Angeboten auf. Eine Familienbegleitung begleitet Familien und stellt sicher, dass diese jene Unterstützung erhalten, die sie brauchen. Um den Aufbau und die laufende Pflege der Kooperationen im Netzwerk kümmert sich das Netzwerk-Management. Seit Anfang 2015 erfolgt in allen Bundesländern der Auf- bzw. Ausbau von regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerken im Einklang mit der österreichischen Grundkonzeption, die im Rahmen eines Grundlagenprojekts entwickelt wurde. queraum wurde mit der Evaluation beauftragt.
Umsetzung
Im gewählten Mixed-Methods-Ansatz kommen qualitative und quantitative Methoden zum Einsatz. Die inhaltlichen Ziele der Evaluierung:
- Überprüfung der Grundannahmen zur Bedarfsgerechtigkeit in der „Frühe-Hilfen-Vereinbarung“; Grundlage sind die Erfahrungen und Erkenntnisse zum Angebot
- Einschätzung des kurz- und mittelfristigen Nutzens des Angebots für die begleiteten Familien
Methodisch werden nach einer Analyse vorhandener Dokumente und Sekundärdaten sowohl Online-Befragungen der regionalen Netzwerke als auch Online-Gruppendiskussionen mit Fachlichen Leitungen und Fachbereichsleitungen umgesetzt. Fokusgruppen mit Familienbegleiter*innen, qualitative Interviews mit Frühe-Hilfen-Koordinator*innen, Befragungen von Familien, deren Begleitung bereits abgeschlossen wurde, und qualitative Interviews mit Familien, die aktuell begleitet werden, folgen. Zudem werden Wiedersehensformate mit Familien organisiert.
Der Endbericht fasst die Ergebnisse sowohl der quantitativen als auch der qualitativen Untersuchungen zusammen.



